Rückblick auf die Weine der Villa Terlina

| 4. März 2013 | 0 Kommentare Alles lesen

Man muss nicht unzählige Weine und einen allumfassenden Rebsortenspiegel im Portfolio haben um sich einen Platz an der Sonne zu sichern. Klasse statt Masse ist in der Regel der bessere und ehrlichere Weg um dem Weinfreund genau das zu bieten, was er immer öfter sucht und auch erwartet, nämlich Authentizität durch Besinnung auf das Wesentliche. Dazu reicht es oftmals schon einfach nur drei oder vier Weine herzustellen wie es Dr. Paolo Alliata, Inhaber der Villa Terlina macht. Dabei beschränkt er sich für drei seiner Weine auf die Rebsorte Barbera und stellt als Ergänzung eine einzige Cuvée aus Barbera, Nebbiolo und Uvalino her. Das war´s dann auch schon und wie sich soviel Spezialisierung und das damit verbundene Wissen um die Rebsorte bemerkbar macht, haben wir persönlich erfahren dürfen. Und das hat letztlich mehr als Spass gemacht.

Villa Terlina im Piemont, Italien

Villa Terlina im Piemont, Italien. Heimat feinster Barberas.

Nachfolgend ein Überblick über die Weine mit ein paar kurzen Anmerkungen, welchen Eindruck Sie hinterlassen haben, sowie die Links zu den einzelnen Verkostungsberichten.

Vorstellung der Villa Terlina:

Die Weine der Villa Terlina

Die Weine der Villa Terlina:

Ein Muskelprotz in feinstes Tuch gehüllt ist der Gradale 2008. Er ist Meditationswein, Kamintropfen, Traumdeuter und Flugbegleiter an kalten und frostigen Winterabenden und lässt einen niemals mehr alleine sein.

Der Monsicuro 2008 taucht einen in ein Meer aus Schokolade, Saft und noblem Tabak ein. Eine Barbera die Sünde und Naturschauspiel zugleich ist und für mich persönlich die beste ist die ich jemals getrunken habe.

Kompromisslos unverfälscht gibt sich der Bricco Francia 2011 und präsentiert sich rustikal und ungehobelt. Macht Radau im Mund und zwingt einem seinen unverfälschten und noch ungestümen jugendlichen und sorglosen Charakter auf. Braucht noch ein Jahr um ‘zahmer’ zu werden.

Bei drei verkosteten Weinen ist es einerseits leicht einen persönlichen Favoriten heraus zu picken, andererseits unheimlich schwer, wenn alle drei Weine auf ihre eigene Art und Weise mehr als eindrucksvoll waren. In meinem persönlichen Fall hat mich aber ein Wein am nachhaltigsten beeindruckt:

Mein Favorit der Villa Terlina:

Monsicuro 2008

scritta_villaterlina Für die Zurverfügungstellung der Weine bedanken wir uns recht herzlich bei Dr. Paolo Alliata von der Villa Terlina. Mehr Informationen über alle vorgestellten Weine gibt es auf der Webseite von Villa Terlina.

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