Hauptsache Silvaner

| 12. April 2016 | 0 Kommentare Alles lesen

Wein und Käse Wussten Sie eigentlich, dass mit dem Silvaner der moderne Weinbau begonnen hat? Bereits 1876 legte Gustav Fröhlich die Grundlagen moderner Klonenselektion, indem er die Nachkommen besonders leistungsfähiger Silvaner-Rebstöcke getrennt vermehrte. Otto Sartorius stelle in den Dreissigern dann fest, dass die Nachkommen der guten Stöcke leistungsfähiger waren als die der schlechten, womit die moderne Klonenkunde geboren war und bestätigt wurde. In den Fünfzigern war Silvaner die wichtigste Rebsorte in Deutschland. Dann verfielen diese Weine irgendwie in einen Dornröschenschlaf, wurden fast vergessen und erleben nun seit einigen Jahren wieder einen mehr als verdienten Aufschwung. Silvaner kann so köstlich sein, kann so brutal seine Herkunft widerspiegeln und hat, wenn die Erträge bewusst niedrig gehalten werden, das Potential so manchen Riesling locker in den Schatten zu stellen. Deshalb wurde diese Verkostungsrunde unter das Motto Hauptsache Silvaner gestellt, um wenigstens ein paar davon vor den Vorhang zu bitten und ihr ganzes Können aufzuzeigen.

Die drei Silvaner die hier präsentiert werden kommen von Winzern, die allesamt keine Unbekannten sind und die, das kann man gestrost behaupten, zur Winzerelite Deutschlands zählen. Es gibt wohl keinen deutschen Weinfreund, der Luckert, von Racknitz oder Wagner-Stempel nicht kennt und nicht wenigstens einen ihrer Rieslinge bereits getrunken hat. Dass diese Winzer auch in Sachen Silvaner in der obersten Liga spielen, das soll hier anschaulich verdeutlicht werden.

Springen Sie auf und begleiten sie mich bei meiner Entdeckungsreise zu den mitunter besten Silvanern Deutschlands. Es wird ein Genuss, das kann ich schon versprechen.

Das sind die Weine die in dieser Themenrunde vorgestellt werden:

Alle Weine zum Thema Hauptsache Silvaner sind bei K&U Weinhalle erhältlich.

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Kategorie: Blog, K&U Weinhalle (D), Verkostet

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